Chronik

Die Gründung des Schützenvereins Sexau fand im Februar 1934 durch 20 interresierte Bürger im Gasthaus zur Stube in Sexau statt. Die erste Vorstandschaft unter der Leitung von OSM Karl Kienzler fasste sogleich den Beschluß, für seine Mitglieder schnellst möglichst eine geeignete Schießstätte zu erstellen. Der Schützenhausbau begann im März 1934 in der Allming, die Einweihung war bereits im Juni 1934.

Bedingt durch den Kriegsausbruch 1939 flaute der Schießbetrieb langsam ab, ein endgültiger Schlußstrich wurde im Mai 1945 durch den Einmarsch der französischen Truppen gesetzt. Der Schützenstand wurde beschlagnahmt, das Schützenhaus verkauft und abgerissen.

Nach Kriegsende war nichts mehr vorhanden, das Vereinsvermögen war von den Besatzungsmächten beschlagnahmt worden, und so wurde der Schützenverein als aufgelöst betrachtet.

Die Wiedergründung des Sportschützenvereins Sexau fand am 03.04.1955 im Gasthaus Hirschen in Sexau statt. Die neue Vorstandschaft wurde geleitet von OSM Eugen Mench.

Die Aufnahmegebühr wurde auf 3,00 DM und der Mitgliedsbeitrag auf 8,00 DM im Jahr festgesetzt. Das erste Übungsschießen fand in der Turnhalle statt, wurde dann aber im Wassergässle bei Wilhelm Schneider fortgesetzt. Ende Juli 1955 wurde das Training im Wagenschopf des Gasthauses Lerche aufgenommen. Mit dem Bau des jetzigen Schützenhauses wurde im Jahre 1958 begonnen, die offizielle Standeinweihung war Pfingsten 1960. Um den Bau finanzieren zu können, erstellte man im Jahre 1958 den 1. Rosenstand, den man bei allen Festen und Veranstaltungen in der Gemeinde aufstellte und veranstaltete das 1. Waldfest beim noch nicht fertiggestellten Schützenhaus im Jahr 1959.

1965 wurde die erste Königskette angeschafft, die bis heute zu besonderen Anlässen vom jeweiligen Schützenkönig getragen wird. Im gleichen Jahr beschloß man, das Schützenhaus mit fließendem Wasser und elektrischem Strom zu versorgen. Dazu mußte ein Graben durch den Brettenbach über den jetzigen Sportplatz bis zum Schützenhaus gezogen werden.

Ein trauriges Kapitel in der Vereinsgeschichte begann am im April 1981. Der gesamte Schießbetrieb wurde durch strenge sicherheitstechnische Auflagen des Landratsamtes eingestellt. In den beiden Folgejahren waren umfangreiche Baumaßnahmen im Innen- und Außenbereich des Schützenhauses erforderlich, wofür mehrer 1.000,00 DM und 3.050 Arbeitsstunden in 3 Jahren investiert wurden.

Entsprechend groß war die Freude, als am 13.09.1983 der Pistolenstand und am 09.02.1984 der Kleinkaliber- und Luftgewehrstand durch das Landratsamt Emmendingen abgenommen wurde.

Aktuell steht der Sportschützenverein wieder vor großen baulichen Herausforderungen, der Kleinkaliber- und Pistolenstand muß wieder aufgrund gesetzlicher Auflagen komplett saniert werden (geschätzte Kosten ca. 30.000 €). Im Jahr 2011 beträgt die Mitgliederanzahl 124, die Vorstandschaft wird von OSM Thomas Hammer angeführt.

Wir danken an dieser Stelle allen Mitlgiedern, Freunden und Gönnern, die es uns durch Ihre Hilfe ermöglicht haben, dass wir all die Jahre unseren Schießsport ausüben konnten. Wir freuen uns auf viele weitere sportliche und gesellige Stunden miteinander.

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